Auch im Gesamtwettbewerb von fünf deutschen Ingenieurkammern waren Schüler der Johann-Joachim-Becher-Schule Spitze. Nachdem die Speyerer bereits im Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz vordere Plätze belegten, erreichten Sie im südwestdeutschen Gesamtwettbewerb gegen starke Konkurrenz einen hervorragenden zweiten Platz.
Die Ingenieurkammern von Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz lobten 2010 wieder einen gemeinsamen Schülerwettbewerb aus, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gut beDacht“ stand. Angesichts der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika sollte das Modell einer Stadionüberdachung konstruiert werden. Dabei waren die maximalen Abmessungen des Modells und die zu verwendenden Materialien vorgegeben. Der kreativen Gestaltung waren hingegen keine Grenzen gesetzt. Aus insgesamt 666 eingereichten Modellen der Altersklasse ab Klasse 9 wählte eine Fachjury ein Speyerer Modell auf Platz zwei.
Die Speyerer Wettbewerbsteilnehmer besuchen derzeit die Berufsoberschule 1 Technik, Schwerpunkt Ingenieurwesen und werden dort am Ende des Schuljahres ihr Fachabitur ablegen. Die meisten von ihnen wollen im Herbst ein Ingenieurstudium an einer Fachhochschule beginnen. Gemeinsam mit ihrem Technologielehrer Henning Vollrath entschieden sie, sich am Schülerwettbewerb zu beteiligen.
In Gruppenarbeit wurden insgesamt sieben Modelle erstellt, von denen fünf zum Landeswettbewerb eingereicht wurden. Bereits dort konnten sich zwei Speyerer Modelle auf den vorderen Rängen platzieren. Nach dem Landessieger, der aus Mainz stammte, belegten die Speyerer in ihrer Altersklasse die Plätze zwei und drei und qualifizierten sich so für den Gesamtwettbewerb der fünf Ingenieurkammern.
Am vergangenen Freitag fand in der Commerzbank-Arena in Frankfurt die Preisverleihung des südwestdeutschen Gesamtwettbewerbes statt. Durch die Veranstaltung in Frankfurt führte Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer Berlin, der sich sehr lobend über die eingereichten Arbeiten äußerte. Der gemeinsame Schülerwettbewerb der fünf beteiligten Ingenieurkammern hätte auch unter dem Titel „Germany´s Next Top Engineer“ stattfinden können, fand Kluge.
An dem Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Annette Schavan stand, hatten sich insgesamt 2826 Schülerinnen und Schüler aus den fünf genannten Bundesländern beteiligt. Sie hatten an 326 Schulen in beiden Altersklassen 1046 Stadiondächer gebaut. Besonders erfreut zeigte sich die Jury über den mit 32% relativ hohen Mädchenanteil. Junge Frauen für technische Studiengänge zu begeistern, wurde als wichtige Aufgabe der Ingenieurkammern betont.
Groß war die Freude der angereisten Speyerer Schüler, als ihre Modelle auch in Frankfurt wieder an der Spitze lagen. Eine Fachjury, der die fünf Kammerpräsidenten angehörten, wählte das Modell von Franziska Haring, Tim Schwertner, Steffen Lützel und Nicola Brendel auf den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 250,- €. Neben der optischen Leichtigkeit überzeugten die Fachjury Gestaltung und Originalität, vor allem aber die hohe Verarbeitungsqualität des Speyerer Modells. Auf Platz vier mit einem Preisgeld von 50,- € kam die zweite Speyerer Gruppe mit Tobias Decker, Andreas Roch und Sascha Werner.
Nachdem bereits im vergangenen Jahr der Landessieger des Schülerwettbewerbes von der Johann-Joachim-Becher-Schule kam, konnten die Speyerer Berufsoberschüler auch diesmal ihre hohes Maß an technischem Erfindergeist und Kreativität erfolgreich unter Beweis stellen.

Der Speyerer Berufsschüler Mike Deigentasch (Klasse AMS 2) darf ein Jahr kostenlos Auto fahren. Auf der ISH-Messe in Frankfurt hat der Auszubildende zum Anlagenmechaniker an einem praktischen Wettbewerb teilgenommen, wobei es darum ging, eine Brauchwasserpumpe am schnellsten zu montieren. Die Tagesschnellsten bekamen ein Cross-Bike und der Messeschnellste (1 Woche) gewann den Smart. Unter 318 Teilnehmern erwies sicher der Schüler der Speyerer Johann-Joachim-Becher-Schule als unschlagbar. Zur Gewinnübergabe wurde der Azubi zur Fa. Vortex mach Ludwigsburg eingeladen, wo er nach einer Betriebsbesichtigung sein nagelneues Auto, zusammen mit einem Benzingutschein über 1.000,-- €, erhielt. Die BBS Speyer gratuliert zu diesem tollen Erfolg.
Die dreijährige Berufsfachschule bildet an der Johann-Joachim-Becher-Schule Maßschneiderinnen und Maßschneider aus. Neben fachtheoretischem Unterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler auch fachpraktischen Unterricht in den modern ausgestatteten Nähsälen der Schule. Der Bildungsgang endet im 3. Ausbildungsjahr mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.
Ende Januar präsentierten die Maßschneiderinnen des 3. Ausbildungsjahres ihren hohen Leistungsstand im Rahmen einer Modenschau in der Sporthalle der Johann-Joachim-Becher-Schule. Von volkstümlichen Dirndln bis zur eleganten Abendrobe reichten die selbst geschneiderten Kleidungsstücke, die die Maßschneiderinnen selbst vor etwa 200 Zuschauerinnen und Zuschauern präsentierten.
Den Reinerlös aus dem Kartverkauf zur Modenschau und eines anschließenden Basars, so die Entscheidung der angehenden Maßschneiderinnen, sollte dem Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen zu Gute kommen.
Am 22.03.2010 konnten fünf Vertreterinnen der Klasse einen Scheck über 1500,- € an Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen überreichen. Frau Däuwel bedankte sich herzlich für die großzügige Spende und lobte die gute Idee der Schülerinnen. Eine umfassende Information über die Arbeit des Kinderhospizes und ein Rundgang durch die Räumlichkeiten in der Dudenhofener Neumühle schloss sich an.
Es ist häufig zu beobachten, dass mit dem Eintritt in den Ruhestand der Kontakt zur bisherigen Arbeitsstätte stark eingeschränkt oder gar abgebrochen wird. Man widmet sich verständlicherweise neuen Aufgaben und stellt sich ganz auf die neue Lebenssituation ein.
Nicht so bei einigen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Johann-Joachim-Becher-Schule. Zu sämtlichen Veranstaltungen der Schule sind die „Ehemaligen“ eingeladen und insbesondere bei den geselligen Ereignissen ist ein reger Zuspruch festzustellen.
Der frühere Abteilungsleiter der gewerblich-technischen Abteilung, Herr StD i. R. Wolfgang Böhm, wartete kürzlich mit einem Novum auf. Anlässlich seines 70. Geburtstages hat er auf Geschenke verzichtet und seine Gäste um eine Spende gebeten. Auf diese Weise kam die stolze Summe von 600 € zusammen, die er komplett dem Förderverein der Berufsbildenden Schule Speyer zur Verfügung stellte. In einer kleinen Feierstunde bedankte sich der Leiter der Johann-Joachim-Becher-Schule, Herr OStD Robert Wunn für diese noble Geste und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieser Gedanke Nachahmer finden möge.
Nach 8 Monaten Renovierungs- und Gestaltungsarbeiten, freuen wir uns auf die Einweihung und anschließende Nutzung unseres neuen Meditationsraumes an der Johann-Joachim-Becher-Schule.
Die offizielle Einweihungsfeier findet am 14. Mai 2009 um 11.00 Uhr statt. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie recht herzlich ein.Nach dem offiziellen Teil findet ein Stehempfang statt. Alle Kolleginnen und Kollegen, die an dem offiziellen Teil nicht teilnehmen können,laden wir ein zum anschließenden Tag der offenen Tür. Von 11.30 bis 15.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, den Raum zu besichtigen, etwas über die Entstehung und Nutzung zu erfahren und mit Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.
03/09/09
Berufsoberschule I Technik, Schwerpunkt Ingenieurwesen: Die Berufsschule 1 Technik (BOS1 T) nahm am Schülerwettbewerb „TurmHochDrei“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz teil. Zu konstruieren war ein Wasserturm aus den Materialien Balsaholz, Papier, Kleber, Stecknadeln und Schnur. Die maximale erlaubte Bauhöhe betrug 80 cm. Ab einer Höhe von 60 cm sollte sich ein Wasserbehälter befinden, der insgesamt 1 l Sand (ca. 2 kg) aufnehmen sollte.
Die Klasse BOS 1 T besuchen Schülerinnen und Schüler, die nach einer technischen Ausbildung innerhalb eines Jahres ihr Fachabitur erwerben. Anschließend streben die meisten ein Ingenieurstudium an einer Fachhochschule an. Die 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse bauten nach den Wettbewerbsunterlagen der Ingenieurkammer im Unterrichtsfach Technologie bei ihrem Lehrer Henning Vollrath insgesamt 7 Türme, beschrieben ihre Vorgehensweise und ihre Erkenntnisse in einer Dokumentation und präsentierten schließlich ihre Türme vor Publikum.
Sechs Turmbauerteams entschlossen sich, ihre Arbeiten zum Schülerwettbewerb der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz einzureichen. Insgesamt traten die Speyerer Türme gegen 102 Türme aus anderen Schulen an. Umso größer war die Freude, dass drei der Speyerer Türme in der Altersgruppe II es auf die ersten 20 Plätze schafften und mit einer Geldprämie ausgezeichnet wurden. Der Turm „Der Speyerer Turm“ von Willi Alles, Raimund Nakissa, Chantal Suckfüll und Michele Sattel belegte Platz 20. Der „C-60-Tower“ von Benjamin Alt, Jonas Drum, Benjamin Faltus und Daniel Falck, der der Struktur eines Kohlenstoffisotops nachempfunden war, erreichte Platz 10. Landessieger in der Altersgruppe wurde der Turm „Dragonfly“. Die Erbauer Jens Persohn, Attila Kurultay, Alexander Helbig und Nickias Haas konnten sich über ein Preisgeld von 250,- € freuen.
Die Preisverleihung fand am 06.03.2009 im Kongresszentrum des ZDF in Mainz statt. Nach einer Führung durch den Sender begrüßte Kammerpräsident Dr.-Ing. Hubert Verheyen die Erbauer und sprach vom erreichten Ziel, „technisches Verständnis und jugendliche Kreativität zu fördern und mit der Initiative der Ingenieurkammer eine Plattform für neue Ideen zu bieten“. Auch Dr. Andreas Bereczky, Produktionsdirektor des ZDF, zeigte sich aufgrund der hohen Teilnehmerzahl begeistert und von den Bauwerken beeindruckt.
Ministerialdirigentin Barbara Mathea vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz zitierte in ihrem Grußwort die Geschichte vom Turmbau zu Babel Sie lobte die Fingerfertigkeit der Schüler und den Ideenreichtum beim Modellbau, der in ihrem Ministerium vollste Unterstützung und Anerkennung erhalte.
Eine Schnuppervorlesung mit dem Thema „Abspannung von Türmen – einfach spannend!“ erteilte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell von der Technischen Universität Kaiserslautern. Unterstützt durch Abbildungen und einen spannenden Live-Versuch konnte Prof. Schnell die Zuhörer begeistern und die Gäste in seinen Bann ziehen.
Am 20.03.2009 heißt es nun noch einmal Daumen drücken, denn dann geht es für die besten drei Türme der beiden Alterskategorien in den Südwestentscheid nach Mannheim. Hier stellen sich die besten Türme der Bundesländer Hessen, Saarland, Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz, darunter der Speyerer Turm „Dragonfly“ nochmals einer Fachjury und werden dort erneut prämiert.