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Cell phone addiction / Handysucht

von Philipp Hauck, BOSD II / 2018

We all know this situation. Quickly read or tap a message on your smartphone before getting on the tram. The smartphone can’t be thought away from our daily use. The fast communication through automated word completion and sheer infinite possibilities in many areas lead to frequent use. According to a survey, people in Germany spend on average more than two hours a day on the Internet. With regard to younger people it is already 4 hours. Facebook, Twitter and WhatsApp want to be checked for news at all times. You want to be up-to-date at all times, something important could happen if you do not look at the screen at least once in 5 minutes. But to what extent is this extreme consumption healthy? It seems that this border is blurring more and more these days. The University Hospital in Eppendorf (UKE) treats around 400 patients per year who are diagnosed with internet dependency. Most of them are young people who are no longer in control of their consumption.

Even in childhood, people in our time experience the latest technology. So they learn the “wiping motion” practically already in the cradle. The smartphone is very versatile. From surfing, navigating, to cashless payment – everything is already possible. Telephoning seems more like a bonus than a necessary condition. There is a suitable app for almost everything. In the news one sees more and more mobile phone recordings, as they are always ready to record any events. The smartphone is already a status symbol, which the youngest generation must possess in order to keep up with the times and have a say. The industry has also adapted to these conditions. Websites are already automatically adjusted to smartphone conditions in terms of design in order to provide the most comfortable visit.

In various test cities even safety lights are used at ground level, at level crossings and traffic lights to avoid accidents. In fact, these have increased in recent years. This is sometimes due to the increased use of mobile phones. But this does not just affect pedestrians, because even at the wheel of a vehicle, the small device is often used while driving. In traffic just a few seconds of inattention are enough to cause an accident. This means that even the shortest message via Instagram can end up in a disaster.

Maybe in the future we should be more wary about the events happening in real life. At the very least you should have that much control, not having to pull out your smartphone at every opportunity. Otherwise, red emergency lights will be just the beginning.

 

Wir kennen es alle. Schnell noch eine Nachricht auf dem Smartphone lesen oder tippen, bevor man in die Straßenbahn einsteigt. Das Smartphone ist aus unserem täglichen Gebrauch nicht mehr weg zu denken. Schnelle Kommunikation durch automatisierte Wortergänzung und schier unendliche Möglichkeiten in vielen Bereichen verleiten zur häufigen Nutzung. Laut einer Umfrage verbringen Menschen in Deutschland im Durchschnitt mehr als zwei Stunden täglich im Netz, bei jüngeren Personen sind es schon 4 Stunden. Facebook, Twitter und WhatsApp wollen zu jeder Zeit auf Neuigkeiten geprüft werden. Man möchte zu jedem Zeitpunkt auf dem aktuellen Stand sein, es könnte doch etwas Wichtiges passieren wenn man in 5 Minuten nicht mindestens einmal auf den Bildschirm schaut. Doch in welchem Maß ist dieser Konsum noch gesund? Es scheint, als ob diese Grenze in der heutigen Zeit immer mehr verschwimmt. Die Uniklinikum in Eppendorf (UKE) nimmt inzwischen jährlich rund 400 Patienten wegen Internet-Abhängigkeit auf. Der Großteil davon sind vor allem Jugendliche, die ihren Konsum nicht mehr unter Kontrolle haben.

Schon im Kindesalter erfahren Menschen in unserer Zeit die neueste Technik. So bekommen sie die „Wischbewegung“ praktisch schon in die Wiege gelegt. Das Smartphone ist sehr vielseitig einsetzbar. Vom Surfen, Navigieren, bis hin zur bargeldlosen Zahlung ist bereits alles möglich. Telefonieren scheint da mehr wie eine Dreingabe als nötige Voraussetzung. Es gibt praktisch für alles eine passende App. In den Nachrichten sieht man immer öfter Handy-Aufnahmen, da diese zu jeder Situation immer griffbereit sind um eventuelle Geschehnisse aufzuzeichnen. Das Smartphone ist bereits ein Status-Symbol, welches die jüngste Generation besitzen muss, um am Puls der Zeit zu bleiben und mitreden zu können. Auch die Industrie hat sich den Voraussetzungen angepasst. Internetseiten sind im Design bereits automatisch an Smartphone Verhältnisse angepasst, um einen möglichst komfortablen Besuch zu ermöglichen.

In verschiedenen Teststädten werden sogar Sicherheitsleuchten auf Bodenhöhe an Bahnübergängen und Ampeln eingesetzt, um Unfälle zu vermeiden. Tatsächlich haben diese nämlich in den letzten Jahren zugenommen. Das liegt mitunter auch an der verstärkten Handynutzung. Dies betrifft aber nicht nur Fußgänger, denn auch am Steuer eines Fahrzeugs wird das kleine Gerät oft während der Fahrt benutzt. Gerade im Straßenverkehr reichen ein paar Sekunden Unaufmerksamkeit aus um einen Unfall zu verursachen. So kann auch die kürzeste Botschaft per Instagram in einer Katastrophe enden.

Vielleicht sollten wir in Zukunft darauf achten, uns mehr mit den Dingen direkt vor uns zu befassen. Zumindest sollte man sich soweit im Griff haben, nicht bei jeder Gelegenheit das Smartphone zücken zu müssen. Andernfalls werden rote Sicherheitsleuchten nur der Anfang sein.