Erasmus Projekt in Rumänien – Healthy Life – Happy Life

Vom 20.10 – 26.10.2019 flogen wir Schüler Paula Farinango, Milena Fath, Timo Wilding mit den Lehrern Frau Urban, Frau Chiout und Herrn Vollrath eine Woche nach Suceava/Rumänien. Suceava liegt ganz im Norden von Rumänien, an der Grenze zu der Ukraine und Moldawien.

Dort trafen wir uns mit Schülern  aus Rumänien, Italien, Schwe-  den, und Griechenland zum  Erasmus + -Projekt „Healthy life  – Happy life“. In dieser Zeit lernten wir viel zum Thema Zucker  und über die rumänische Kultur.   

Morgens um 7.45 Uhr trafen wir  uns in Speyer vor der Schule.  Von dort aus brachte uns ein  Bustransfer nach Frankfurt zum Flughafen. Um 11.15 Uhr startete unser Flug nach Bukarest. Von dort aus flogen wir nach 3-stündigem Aufenthalt weiter nach Suceava und wurden spät abends am Flughafen direkt von unseren Gastfamilien abgeholt.

Tag 1: Gleich morgens lernten wir das „Colegiual Ecocnomic „Dimitrie Cantemir“, die Schule der rumänischen Schüler kennen, wurden mit einem rumänischen Tanz begrüßt und durften danach sogar mittanzen. Nach dieser schönen Begrüßung gingen wir alle in den Konferenzsaal, wo jeder eine Präsentation über sein Land, Stadt und der jeweiligen Schule vortrug. Nach den Präsentationen ging es weiter mit verschiedenen Aufgaben mit und über Zucker, z.B. die Menge Zucker, die in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind, abmessen oder eine kleine Präsentation mit Hilfe des Internets erstellen.

Nach dem ersten Schultag hatten wir in Suceava Freizeit und gingen mit den anderen Schülern in einen schönen Park, wo wir uns miteinander auf Englisch unterhielten und Spiele spielten.

Tag 2: Am Dienstag besuchten wir eine Bio-Forellenfarm in der uns alles über die Fischräucherei erklärt und die Produktion von Brotaufstrichen und Fischwürstchen gezeigt wurde. Nach dieser spannenden Führung gingen wir alle auf einen Berg wandern.  

Dort haben wir viele Kennenlernspiele gespielt und die schöne Aussicht genossen. Als wir abends nachhause kamen, gingen wir dann alle zusammen noch etwas essen.

Tag 3: An diesem Tag trafen wir uns wieder morgens in der Schule. Dort bereitete jede Gruppe ein Dessert zu, z.B. eine Gruppe backte einen Apfelkuchen mit Zucker und eine mit Stevia (Zuckerersatz), usw.

Als jede Gruppe fertig war, stellten wir die Gerichte vor und alle Lehrer mussten sie bewerten.

Mittags machten wir einen Ausflug in ein Freilichtmuseum, in dem ganz alte rumänische Häuser standen. Dort konnte man sich alte Wohnhäuser, Mühlen, Werkstätte, eine Schule und eine Kirche ansehen.

Eine alte und sehr schöne Burg, die in Suceava sehr bekannt ist, erkundeten wir auch an diesem Tag.

Tag 4: Heute trafen wir uns wieder sehr früh am Hotel und fuhren mit dem Bus als erstes in ein Eier-Museum mit über 3000 verschieden angemalten Ostereiern.

Die Besitzerin zeigte uns sogar, wie sie im traditionellen Stil die Eier bemalt und wir durften dann selber einmal ausprobieren ein Muster zu malen und den Namen unseres Landes auf das Ei zu schreiben.

Nach dieser Führung fuhren wir weiter an einen Ort in der Natur um unseren Vlog mit der internationalen Gruppe zum Thema Kalorien zu drehen. Es war etwas anstrengend, aber es hat doch Spaß gemacht mit dieser Gruppe zusammen zu arbeiten. Als der Vlog im Kasten war, fuhren wir weiter und machten einen Zwischenstopp auf einem kleinen Markt, wo wir dann ein paar Souvenirs kaufen konnten.

Abends gingen wir zusammen mit den Lehrern in ein Restaurant und aßen traditionelles rumänisches Essen. Wir haben den ganzen Abend lang rumänische als auch spanische Tänze getanzt.

Nach einem sehr schönen Tag, fuhren wir spät abends dann zurück nach Suceava und gingen danach noch etwas mit den Schülern trinken, um den Abend ausklingen zu lassen.

Tag 5: Am Freitagmorgen trafen wir uns in Suceava wieder alle gemeinsam in der Schule. Wir schauten uns die fertigen Vlogs der Gruppen und Bilder der gesamten Woche in Rumänien an. Danach wurden wir verabschiedet und alle Teilnehmer des Erasmus-Projektes bekamen eine Teilnehmerurkunde.

Zum Schluss konnte man im Flur der Schule traditionelles Essen aus den verschiedenen Ländern probieren. Am Rest des Tages hatten wir sehr viel Freizeit. Wir hatten Zeit um unsere Koffer zu packen und um noch einmal in die Mall zu gehen. Am Abend gingen wir mit den Schülern gemeinsam etwas essen und trinken. Wir hatten sehr viel Spaß an diesem Abend und fuhren alle am Ende des Abends mit dem Taxi nachhause.

Am Tag der Abreise trafen wir uns nachts um 4 Uhr am Flughafen und flogen um 5.50 Uhr nach Bukarest. Nachdem wir gelandet waren, mussten wir nur kurz warten bis wir um 8.35 Uhr den nächsten Flieger zurück nach Frankfurt nehmen konnten. Um 10.15 Uhr sind wir heile in Deutschland angekommen und fuhren danach eine Stunde mit dem Bustransfer zurück nach Speyer an die Schule. Auch wenn es schön war, habe ich mich sehr gefreut, als ich dort meine Familie wieder sah.

Die Woche in Rumänien hat viel Spaß gemacht und es hat mich sehr gefreut neue Leute kennengelernt zu haben. Meine Gastfamilie war sehr nett und gastfreundlich. Ich habe mich prima mit allen verstanden und fühlte mich sehr willkommen bei ihnen. Was ich in Rumänien allerdings nicht so schön fand, waren die streunenden Straßenhunde. Wir sahen Welpen, Katzenbabys und auch alte, kranke Hunde und Katzen, die kein Zuhause hatten. Die Tiere taten mir sehr leid. Ich habe eine Menge Erfahrungen gemacht und bin dankbar, dass ich dabei sein durfte.

Milena Fath